15 Jahre Schulbildung und medizinische Versorgung für indische Kinder

Während einiger Jahre haben wir, Werner und Brigitte, an verschiedenen Einsätzen in Indien teilgenommen. Dabei lernten wir Joshua und Mae David kennen.

Im November 2003 begannen wir mit Sponsoren, Kinder aus Nagpur (Zentralindien) finanziell zu unterstützen. Die 11 von unseren Freunden und Bekannten und uns gesponserten Kinder wohnen mit ihren Eltern in Lehmhütten. Die Schule zu besuchen, genügend Nahrung und medizinische Versorgung zu erhalten wäre ohne finanzielle Unterstützung für sie nicht möglich gewesen.

Ein Ehepaar des Hüttenquartiers hat sich zur Aufgabe gemacht, sich der Kinder anzunehmen und sie als „Hauseltern“ zu betreuen. Nach der Schule treffen sich die Kinder in der Hütte der „Hauseltern“ um zu essen, Hausaufgaben zu machen, Freundschaften zu pflegen oder ihr Herz auszuschütten.

Bei unserem Besuch im Februar 2015 haben wir die wunderbaren Hauseltern und die nun zu Teenagern herangewachsenen Kinder erneut getroffen.

Das war ein Fest als wir alle zusammen im überfüllten Auto und mit Vespas mit 4 Leuten drauf zum Burger King gefahren sind. Die Jungs und Mädels waren erstmals in ihrem Leben im Burger King und zum ersten Mal in ihrem Leben hatten sie eine Rolltreppe benützt….hoch und runter … und wieder hoch und runter…. wieder hoch und runter…

Wir haben ihnen berührt zugesehen.

Was aus ihnen mit der Unterstützung von 30.- monatlich geworden ist? Lest und seht selbst!

Wir lassen euch teilhaben an ihrer Dankbarkeit über die Möglichkeit eine Schulbildung zu geniessen – aber auch an ihrem Leben und ihren Umständen. So wurde ein Teenagermädchen von ihren Eltern mit 16 Jahren an einen Hindu verheiratet, sie ist bereits Mutter eines Kindes. Eine junge Frau wird im Mai heiraten und ein junger Mann musste die Schule abbrechen um seine an Aids erkrankte Mutter zu pflegen. Er besucht nun eine Abendschule.

Joshua hat Werner gestern am Telefon gesagt, dass die indische Regierung restriktiver gegenüber Christen geworden sei. So kann Joshua im Moment kaum evangelistische Reisen unternehmen und die Zahlungen an die Kinder muss er als Einkommen versteuern.

Desto trotz ist Joshua in einem weiteren Projekt aktiv: Er supportet junge Christen (sie werden oft von der Familie oder der Dorfgemeinschaft ausgestossen, wenn sie Christen werden) und hilft ihnen ein eigenes Business = eine Lebensexistenz aufzubauen.

In welch einem Wohlstand doch wir leben!!!

Berichte Nagpur 2018pdf

 

 

 

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