FÜR DICH GELESEN

In ihrer Autobiographie „Ein deutsches Mädchen“ beschreibt Heidi Benneckenstein wie ihr Leben  in einer Neonazi-Familie abgelaufen ist und wie sie den Ausstieg aus der rechten Szene schaffte.
Sie schreibt in ihrem Buch (S.13): „Ich habe meine ersten 18 Jahre mit Nazis verbracht. Nicht aus sicherer Distanz und nicht für ein, zwei Jahre in der Pubertät, sondern mittendrin, ausschliesslich und von Anfang an. Ich wurde von ihnen erzogen und aufs Leben vorbereitet.“….

„Ich wurde von klein auf ideologisch geschult und militärisch gedrillt. Als Mädchen nahm ich an kilometerlangen Geländemärschen teil, hisste Fahnen mit fragwürdigen Symbolen, streckte die Hand zum Hitlergruss aus und sang verbotene Lider.“ (S.13 und 14).

“ Von wegen stumpfe Glatzköpfe

Sie betont: «Wir sprechen hier nicht von stumpfen Glatzen. Es ist eine sehr elitäre und gehobene Gemeinschaft. Diese Leute legen auch Wert darauf, dass das so bleibt.»

Diese Kinder von damals sind nun gross geworden – Benneckenstein kennt keinen, der wie sie aus der Neonazi-Szene ausgestiegen ist. Viele seien an den Hebeln der Macht angelangt, erzählt sie am Rande einer Podiumsdiskussion. «Was noch schockierender ist: Es sind nicht Leute, die für die AfD im Bundestag sitzen. Sondern solche, die im Hintergrund agieren; die etwa Fraktionsmitarbeiter sind. Und damit wieder eine verborgene Position haben, in der sie geistige Brandstifter sind.» (Aus: https://srf.ch/News/International, 27.12.2019, Link  )

Meine Meinung: Einfach geschrieben, gut lesbar, macht nachdenklich, lesenswert um einen Einblick davon zu bekommen, was auch noch abgeht. – Bei mir zum Ausleihen.

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