Schabbat – Schabbat?-Schabbat!

Kürzlich haben Werner und ich bei einer Tasse Kaffee und Tee Rückschau über die letzten fünf Monate gehalten. Da war was los! Je mehr wir miteinander ausgetauscht haben, desto mehr kam uns das Erlebte im Nachhinein wie „nicht ganz von dieser Welt“ vor – wir mussten auf einmal so lachen, voll Freude und Dankbarkeit, aber auch voll davon, dass Gott uns für dies alles (die vier von uns organisierten Anlässe zum Thema Juden/Israel) gebraucht hat. Wir waren (und sind) so glücklich! Ja, in diesen Jahr ist schon so viel gelaufen – gefühlsmässig wie ein ganzes Jahr!

Das Jahreslos 2019 der Regiohus-Chile lautet: Fürchte dich nicht, glaube nur! Mk, 5.36

Wir haben viel von der Treue Gottes erlebt in diesen Monaten.

Und jetzt Schabbat?

Werner liegt es schon einige Jahre auf dem Herzen Schabbat zu feiern. Wir schafften es aber nie, dies für uns zwei oder in der Hus-Chile umzusetzen. Als Michael und Suzanne Ruh bei uns waren und wir gemeinsam auf das  „Seminar Decke des Schweigens brechen“ zurückschauten, feierten wir auch Schabbat. Im Gespräch mit andern wurde der Wunsche nach einer Schabbatfeier geäussert. Dies gab uns den Anstoss, jetzt einfach Nägel mit Köpfen zu machen.

Als Hus-Chile feiern wir den Schabbat-Abend. Das heisst nicht, dass wir den Samstag von nun an als Sonntag halten können – aber es ist unser Wunsche, dass wir die Ruhe, der Einschnitt des Schabbats, hinübernehmen können ins Wochenende.

Ich hatte letzte Woche beruflich enorm viel zu tun – nach meinen Ferien hatte sich die Arbeit angehäuft und ich kam fast nicht aus der Arbeit raus. Am Mittwoch war’s dann auf einmal so viel, dass ich zu Gott schrie und mir den Schabbat von Herzen herbeisehnte. Ein inniger Wunsch nach Ruhe, nach Ruhe von Arbeit, nach „Quality time“ mit Gott schrie aus meinem Herzen.

Ich habe mich so auf den Freitagabend – auf die Schabbatfeier in der Hus-Chile- gefreut.

Und ich habe dieses Denken – diesen Einschnitt der Ruhe- des Schabbat Schalom- in mir drin. Ich bin erst am Entdecken, wir sind noch völlige Neulinge und suchen als Hus-Chile unseren Weg – aber ein für mich bereichender Anfang ist gemacht.

Darum laden wir ein!

An den Freitagen zwischen den Hus-Chile Gottesdiensten ( jeweils in den geraden Wochen) ist unser Haus von 19.00 bis spätestens 20.00 Uhr offen. Wir beginnen um 19.00 Uhr mit der Schabbatfeier. Jeder ist frei, nach dem Essen zu gehen oder noch zu bleiben – spätestens um 22.00 Uhr schliessen wir den Abend ab. Es braucht keine Anmeldung. Wer kommt, bringt etwas zum Znacht mit.

Wir stehen als Regiohus-Chile zu Israel und Gottes Volk. Das soll auch durch die Schabbatfeier sichtbar werden.

Vielleicht hast du Freude und ein Bedürfnis dabei zu sein. Du bist willkommen! Bis zur Sommerpause finden noch zwei solcher „open-house-Schabbatabende“ statt.

Nach der Sommerpause geht es dann weiter – die Termine oder nähere Infos findest du auch unter „Agenda“.

Herzliche Grüsse und Shalom!

Brigitte

 

Schreibe einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.