Sei du meine Stärke

  

Die Chroniken der Könige

von Lynn Austin

Die Zeit von König Ahas, Hiskia, Jesaja…

Ahas, König von Juda, opferte dem Moloch. Was dies für ein Trauma für die betroffenen Kinder gewesen sein musste,  die selbst nicht in den Feuerofen des Moloch geworfen wurden, jedoch zusehen mussten, wie der ältere Bruder unter Schreien verbrannte, wird im Buch gleich zu Beginn erschreckend echt beschrieben.

Die verheerenden Auswirkungen der Entfremdung vom Gott Israels durch die geistlichen und politischen Leiter des Landes wird im ganzen Land sicht- und spürbar. Das Volk hat keine Orientierung und keine geistlichen Vorbilder. Infolge opfern sie den Göttern, wie es ihr König und die Priester ihnen vorleben.

2.Chronik 28.24 f: „Ahas liess… die Tore des Tempels…. schliessen. Stattdessen errichtetet er Altäre an allen Ecken in Jerusalem. Auch in allen anderen Städten von Juda liess er Opferstätten errichten, um den fremden Göttern Opfer darzubringen. Mit alldem forderte er den Zorn des Herrn, des Gottes seiner Vorfahren, heraus.“

Ein paar wenige halten fest an den Weisungen Gottes. Jesaja ruft im Namen JHWHs zur Umkehr. Er prophezeit dem König, den Priestern und dem Volk, was Gott tun wird, wenn die Botschaft zur Umkehr nicht gehört wird. Es gibt keine Umkehr von Ahas, auch nicht von den Priestern.

Hiskia wird als neuer König eingesetzt – der Tempel wird durch die Priester von den Götzen der Aschera gereinigt. König Hiskia macht mutige Entscheide und folgt den Weisungen der Thora und er wechselt die die Priesterschaft durch an JHWH gläubige Rabbiner aus.

2.Chronik 29. 1-3

„Hiskia wurde König, als er 25 Jahre alt war, und er regierte 29 Jahre in Jerusalem; und der Name seiner Mutter war Abija, die Tochter Secharjas. Und er tat, was recht war in den Augen des HERRN, nach allem, was sein Vater David getan hatte.  Er war es, der gleich im ersten Jahr seiner Regierung, im ersten Monat, die Türen des Hauses des HERRN öffnete und sie ausbesserte.“

Ich finde im Buch Parallelen zur maroden geistlichen Situation der Schweiz und der lauen Gemeinde Jesu.

Was mich ermutigt:  „Ein Überrest“ hat über die Jahre treu an der Thora festgehalten – so auch heute: Es gibt ihn noch „diesen Überrest“, der treu nach Gottes Willen und dem Reich Gottes fragt und ihr Leben (fast) bedingungslos auf den Altar legen – zu SEINER Ehre und Verherrlichung.

Das Buch hält sich, wie die andern Bücher von Lynn Austin, ganz nah an der Bibel und öffnet den Blick für die beschriebene Zeit.

Nicht so spannend wie die andern Bücher, die ich von ihr gelesen habe. Aber desto trotz sehr lesenswert.

 

 

 

 

 

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