UFBRUCH

Es geht weiter mit dem UFBRUCH im 2020

Lass dein Brot über das Wasser fahren so wirst du es finden nach langer Zeit. Prediger 11.1

Vor knapp 40 Jahren habe ich von einer Frau das kleine Büchlein „Kleinode göttlicher Verheissungen“ von C.H. Spurgeon erhalten. Einfach irgendwo aufgeschlagen oder auch entsprechend dem Datum nachgeschlagen, haben über die Jahre die darin erhaltenen Bibelstellen und Gedanken oft überraschend zu mir gesprochen. 

Spurgeon schreibt zu Prediger 11.1:

„Wir dürfen nicht erwarten, für das Gute, das wir tun, sofort Lohn zu empfangen; ebensowenig dürfen wir unsere Bemühungen auf Orte und Menschen beschränken, von denen wir annehmen können, dass sie es uns lohnen. Der Ägypter wirft seinen Samen auf das Wasser des Nils, was wie eine schiere Vergeudung des Korns aussehen könnte. Aber zur gegeben Zeit geht die Flut zurück, der Reis, oder um was es sich sonst handelt, sinkt in den fruchtbaren Schlamm, und rasch spriesst eine Ernte hervor. Lasst uns heute den Bösen und den Undankbaren Gutes tun! Lasst uns die Sorglosen und die hartnäckigen lehren! Trübes Wasser mag hoffnungsvollen Boden bedecken. Nirgends soll unsere Arbeit in dem Herrn vergeblich sein.

An uns ist es, unser Brot auf das Wasser zu werfen; Gott bleibt es überlassen, die Verheissung zu erfüllen: „Du wirst es finden.“ Er wird nicht zögern sein Wort zu halten. Das gute Wort Gottes, das wir gesprochen habe, soll leben, soll gefunden werden. Vielleicht nicht gerade heute; aber eines Tages werden wir ernten, was wir gesät haben. Wir müssen uns in Geduld üben, denn dann wird der Herr uns Geduld erweisen. „Nach vielen Tagen“, sagt die Schrift, und vielen Fällen werden diese Tage zu Monaten und Jahren werden, und doch bleibt das Wort wahr, Gottes Verheissung ist Ja und Amen. Lasst uns dafür sorgen, dass wir dieses Gebot in Ehren halten.“

  • Im Vertrauen, dass Gott nicht zögern wird, sein Wort zu halten, beten und gehen wir im Ufbruch.
  • Im Vertrauen, dass sein Wort, das wir über unsere Dörfer aussprechen, lebt und gefunden wird, lässt uns weiter machen.
  • Im Vertrauen und Glauben, dass Gott uns zur geistlichen Veränderung unserer Region gebraucht, sprechen wir Wort Gottes über den Dörfern und Menschen aus, beten wir für sie,  segnen sie. 

„An uns ist es das Brot auf das Wasser zu werfen; 

Gott bleibt es überlassen die Verheissung zu erfüllen…“

Jesus, das Brot des Lebens. Johannes 6.35

Jesus, Wasser des Lebens. Johannes 4.14

UFBRUCH 2020 konkret:

Wir treffen uns um 13.30 Uhr an der Ossingergasse 4, Waltalingen. Nach einer Lobpreiszeit beten wir gemeinsam für die Region und einzelne Anliegen aus der Region. Im Anschluss fahren wir um ca. 14.30 Uhr in den jeweiligen Gebetsort um segnend durch die Strassen zu gehen und (wer möchte) mit Menschen in Kontakt zu treten. Schluss ist um ca. 15.45 Uhr vor Ort.

Die vergangenen Jahre (und das sind schon etliche) haben gezeigt, dass wir eine kleine, gleichbleibende Gebetsgruppe sind. Trotz wiederkehrender konkreter Einladungen mit Flyer und persönlichen Kontakten zu Geschwistern und Leitern der jeweiligen Gebets-Orte, sind leider nie Geschwister der jeweiligen Dörfer/Städtchen zu uns gestossen. Gerne hätten wir die Geschwister vor Ort im Gebet für ihr Dorf/Städtchen unterstützt. Auch gab es nur wenige Gespräche mit Menschen, da die Dörfer meist ziemlich menschenleer waren.

Kritische Stimmen könnten fragen, ob wir überhaupt autorisiert sind, in Dörfern/Städtchen, in denen wir nicht wohnen,  zu beten. Ob es überhaupt der Wille Gottes ist, wenn man nichts sieht. Berechtige Fragen.

Wir fragten uns als Regiohus-Chile fürs 2020, ob wir den UFBRUCH aufgrund der Erfahrungen bleiben lassen sollten. 

Wir entschieden uns fürs Weiter machen – wir bleiben dran – so meinen wir, es von Gott zu hören.

Was es aber nicht mehr geben wird: Flyers und persönliche Einladungen an die Leiter der Region und die Geschwister. Das lassen wir bleiben. Die Daten und Orte sind auf der Webseite für alle ersichtlich – und selbstverständlich können diese mündlich weiter gegeben werden. Es wäre wunderbar, wenn wir uns im 2020 Geschwistern vor Ort anschliessen könnten. Wir werden sehen!

Wir geben noch nicht auf – das steht fest. Ob wir autorisiert sind? Wir meinen ja – wir haben ein brennendes Herz für das Reich Gottes und ein Herz für unsere Region.

 

„An uns ist es das Brot auf das Wasser zu werfen; 

Gott bleibt es überlassen die Verheissung zu erfüllen…“

 

 

 

 

 

 

 

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