Was mich bewegt

Mich bewegt die unendliche Liebe und Geduld des Vaters. Ja, Gott ist Liebe pur! 

Nichts Neues wirst du sagen. Stimmt!

Aber es ist nicht die „allgemeine“ Liebe des Vaters, die mich bewegt. Nicht diese Liebe, die mich in seiner Gegenwart sonnen und aufatmen lässt, nicht diese Liebe, die mich umhüllt und erquickt. Nicht diese Liebe, in der ich mich sehen und angenommen weiss. Nicht diese Liebe, die mich bewegt, wenn ich an den Opfertod von Jesus denke und ER mir Licht in der Dunkelheit ist.

Diese Liebe ist wunderbar – lebensnotwendig. Sie ist das Fundament für mein Leben.

Doch ich spreche von einer andern Liebe: Seinem beharrlichen Werben um seinen Leib – den Leib der Heiligen, der Auserwählten. Gottes Drängen und Stossen, damit ER SEINEM LEIB  Barmherzigkeit und Güte zeigen kann.

In meinen Gedanken geht es um SEINE Kirche – um den Zustand der Kirche in unserer Region, in der Schweiz, in Europa.

Wenn du ehrlich und ohne frommen Zuckerguss über den geistlichen Zustand der Kirchen und Gemeinden in deiner Region, der Schweiz und Europa nachdenkst, kommst du vielleicht auf den gleichen Schluss wie ich: Wir brauchen Erneuerung! Wir brauchen einen Aufbruch! Wir brauchen einen geistlichen Durchbruch!

Aber bei uns läuft es ja prima, sagst du vielleicht: Wir haben über 100 Leute im Gottesdienst. Wir haben Programme, die ansprechend und von den Gemeindegliedern geschätzt und besucht werden. Wir haben ein outreach Programm und es kommen Leute zum Glauben. Wir lieben Israel und bereisen das Land als Gemeinde immer wieder. Also: WAS WILLST DU NOCH?

Was ich will? Dies ist nicht relevant. Was ich sehe: Was Gott am Tun ist – wo ER am Werben ist.

Er spricht und drängt, dass SEINE Kirche umkehrt zu ihm, umkehrt zu seinem Wort, umkehrt zur Wurzel, den Juden und Israel.

Umkehr ruft nach Busse.

Wenn aber keine Erkenntnis, keine Einsicht der Notwendigkeit zur Busse da ist? Wenn die Busse aus den Gottesdiensten und Zusammenkünften, aus unserem Leben „verbannt“ ist? Wenn wir unser Leben  und uns als Leib nur noch im Licht als Geheiligte, Geliebte, Auserwählte, gerecht gesprochene ansehen? Dann scheint Busse ein Miesepeter-Gedanke. Unnötig. Die liebliche Atmosphäre trübend und ätzend.

Echte Busse bewegt. Sie bewegt mich ganzheitlich: Meinen Körper, meinen Geist, meine Seele. Busse ist keine seelische Aktion. Sie ist eine geistliche Kraft. Oft beginnt sie aber einfach mit dem blossen und einfachen Entscheid, Busse zu tun, weil eine Situation gegen Gottes Ordnung ist. Dies genügt – denn: Wenn wir uns demütigen, hört Gott vom Himmel und wird das Land heilen (2.Chronik 7.14).

Busse ist ganzheitlich und hat Umkehr zur Folge. Busse ohne Umkehr ist nur „Luft“ – leere Worte – und diese haben wir satt, oder?

Ich möchte mit euch einen Eindruck teilen, den Gott mir gestern während des „Gebät us der Region für d Region“ gegeben hat und den ich auch mit der Versammlung geteilt habe: In meinem inneren Auge sah ich ein Los – sofort kam der Gedanken: Das ist ein Glückslos. Dieses Los hat den Millionengewinn auf sicher. Der Leib der Region hat gemeinsam ein Millionenlos mit Treffsicherheit zum Gewinn von Jesus bekommen. Dieses Millionenlos war die Chance zur Umkehr, zur Busse. Die Chance auf das unmissverständliche Reden Gottes aufgrund der prophetischen Worte, die gestern in der Stille empfangen wurden, zu reagieren. Das war das Glückslos – die Chance zur Umkehr. Gleichzeitig sprach der Heilige Geist in meine Gedanken: Ihr habt die Freiheit zu wählen, ihr habt die Wahlmöglichkeit. Wir konnten entscheiden: Das Los nehmen oder schreddern: Auf Gottes Reden zu reagieren oder es sein zu lassen.

So ist Gott! Wir müssen nicht umkehren – wir dürfen!

Die Bibelstelle zu meinem Eindruck:

In Hesekiel 33.31-33 steht:

Und du, Menschenskind, dein Volk redet über dich an den Mauern und in den Haustüren und einer spricht zum andern: Komm doch und lasst uns hören, was das für ein Wort ist, das vom HERRN ausgeht.

31 Und sie werden zu dir kommen, wie das Volk zusammenkommt, und vor dir sitzen als mein Volk und werden deine Worte hören, aber nicht danach tun, sondern ihr Mund ist voll Verlangen und danach tun sie, und hinter ihrem Gewinn läuft ihr Herz her.

32 Uns siehe, du bist für sie wie einer, der Liebeslieder singt, der eine schöne Stimme hat und gut spielen kann. Sie hören wohl deine Worte, aber sie tun nicht danach.

33 Wenn es aber kommt – und seihe, es kommt!-, so werden sie erfahren, dass ein Prophet unter ihnen gewesen ist.

Gott ist heilig. Und wir können ihn nicht auf „nur“ einen liebenden Vater reduzieren. Nein, ER ist gerecht, heilig und vergibt, wenn wir unsere Schuld bekennen.
Das Wort an die Gemeinde Jesu Christi hänge ich hier nochmals an. Es ist das Werben Gottes, die drängende Liebe Gottes zu seinen Kindern, an seinen Leib.
Lasst es uns betend, hörend und prüfend lesen.
Aber lasst das Prophetenwort nicht spurlos an uns vorbei gehen. Es ist auch ein Millionenlos an die Gemeinde.
Gott ist so gut und so treu – ER RUFT.

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